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Miya

Miya heißt eigentlich Yungaya’s Ummiya – aber es ist unmöglich mit ihr zu schimpfen, wenn man sagen muß:

“Yungaya’s Ummiya, geh‘ sofort vom Tisch runter und laß‘ die Margarine in Ruhe!”

Also sagen wir nur “Miya”!!!! und dann weiß sie schon, daß sie wieder irgendetwas anstellt, was uns Menschen nicht so gefällt  ;-)

Es war ein Pokerspiel – bekommen wir eine Katze aus diesem Wurf oder nicht ???

Blue-Point oder Lilac sollte es sein – aber je länger wir warteten, desto unwichtiger wurde uns die Farbe. Daß Miya doch eine Blue-Point wurde ... naja, nennen wir es Schicksal.

Am 07. September 2002 kam sie auf die Welt, nur um uns glücklich zu machen – toller Gedanke!! Im Oktober haben wir sie im zarten Alter von 4 Wochen zum allerersten Mal gesehen – ohne Worte.

Bei dieser Gelegenheit haben wir auch Susanne persönlich kennengelernt.

Susanne heißt eigentlich Susanne Cramer-Rößner und ist eine erfahrene Züchterin von traditionellen Siamkatzen (siehe auch Linkliste) – und was uns viel wichtiger ist, eine gute Freundin und gute Ratgeberin für uns geworden.

Wir haben die Tage gezählt, bis wir endlich Anfang Dezember diesen kleinen Floh mit nach Hause nehmen durften.

Über drei Stunden dauerte die Heimfahrt – und die kleine Miya war schrecklich nervös. Als wir dann zu Hause waren, hat sie sich umgesehen, immer wieder mal vor sich hin gemaunzt – festgestellt, daß außer ihr keine andere Katze da ist - und dann plötzlich die Situation akzeptiert. Sie hat sich wie selbstverständlich mit uns ins Bett gelegt und das wars. Miya war zu Hause!

Keiner von uns hat die ersten paar Nächte viel geschlafen, da bei jeder Bewegung nicht klar war, ob das kleine Katzen-Baby erdrückt werden könnte ....

Miyas Baby und Kinderzeit ist die Zeit, die wir vermutlich nie vergessen werden!

Aus diesem Mini-Kätzchen, das, als wir es bei Susanne abholten, gerade mal in eine Hand gepasst hat, ist mittlerweile eine “erwachsene” Katze geworden.

Susanne sagte ganz am Anfang zu uns: “ Sie wird euch schon sagen, was sie braucht...” - anscheinend kann sie hellsehen, denn genauso ist es eingetroffen.

Wir kennen jede Stimmlage ihres Maunzens und können es prima übersetzen: die Laute bedeuten “Hunger” (aber bitte nicht mehr das, was im Napf war), “Hunger” (kannst Du bitte den Napf RICHTIG voll machen), “Komm und kraul mich”, “Komm und spiel endlich mit mir”, “Mach endlich die Balkontür auf”, “Mir ist langweilig” oder ganz beliebt ist auch das Miauen “Ich glaub ich nerve euch jetzt mal ein bisschen”    ;-)

Und wehe man befolgt ihre Anweisungen nicht genau .... dann ist was los...

(Ach ja, nur so zur Info: Miya ist eine traditionelle Siamesin (Thai) in der Farbe Blue Point.)